Madagaskar in der Welt
Die Friedrich-Ebert-Stiftung sucht die Verflechtung Madagaskars in regionale und internationale Zusammenhänge zu fördern. Sie betrachtet die aktive Partizipation Madagaskars an regionaler und internationaler Politik als wichtige Herausforderung. Die Friedrich-Ebert-Stiftung leistet einen Beitrag dazu, dass Madagaskar seinen Platz in der Welt definiert: Als Land des afrikanischen Kontinents mit asiatischen Wurzeln.
Die Sensibilisierung politischer Entscheidungsträger für die Chancen, die sich aus internationaler Kooperation ergeben können, gehört daher ebenso zu den Aktivitäten der Friedrich-Ebert-Stiftung wie die gemeinsame Reflektion von Risiken und Widersprüchen, die damit in Verbindung stehen, etwa im Bereich wirtschaftlicher Handelsverflechtungen.
Der Förderung der Zuammenarbeit mit der Nachbarinsel Mauritius kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Gerade aufgrund der Erfahrungen aus Insellagen ist hier ein Austausch beider Länder sinnvoll. Auch wenn die Historien beider Inseln unterschiedlich sind, kann Madagaskar von den Entwicklungsfortschritten in Mauritius lernen und auf die eigene Situation anpassen.
Dabei sind folgende Themen für Madagaskar besonders relevant: Stärkung der maritimen Sicherheit, etwa im Bereich von organisierter Kriminalität, Risiken und Chancen aus dem Cotonou-Vertrag, Potenziale der Mitgliedschaften in SADC und COMESA sowie sich aus der Neuen Partnerschaft für Afrika (NEPAD) ergebenden Herausforderungen. Bei der inhaltlichen Bearbeitung dieser Themen fördert die Friedrich-Ebert-Stiftung insbesondere den Dialog zwischen staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren in Madagaskar.

